Parodontologie

Zahnfleischaufbau

Ästhetische Parodontalchirurgie:

Zu einem perfekten Lachen gehören nicht nur tadellose Zähne und ein gesunder Knochen – auch das umgebende Zahnfleisch (sog. Gingiva) gehört dazu. Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis), früherer Zahnverlust, Knirschen oder zu festes Zähneputzen können zum Rückgang des Zahnfleisches führen. Unsere Fachzahnarztpraxis hat sich darauf spezialisiert, mit plastisch-ästhetischer Parodontalchirurgie den Zahnfleischverlauf zu harmonisieren, und ein ästhetisch schönes Gesamtbild wieder her zu stellen.

Darunter versteht man Eingriffe, die dazu dienen, die Funktion und Ästhetik am Zahnfleisch zu verbessern. Weichgewebe vom Gaumen kann benutzt werden, um freiliegende Zahnwurzeln abzudecken. Oder es wird dafür verwendet, Kronen auf Zähnen oder auf Implantaten natürlich aussehen zu lassen. In manchen Fällen werden Wurzeldeckungen dazu benutzt, Zahnhälse vor Karies zu schützen, oder um eine kieferorthopädische Behandlung vorzubereiten. Auch die Empfindlichkeit von Zahnhälsen lässt sich dadurch verringern und eine optische Verbesserung des Lachens bewirken.

Kronenverlängerung

Wenn zuviel Zahnfleisch beim Lachen gezeigt wird (sog. "Gummy Smile") kann dies mit einer Kronenverlängerung korrigiert werden.

Kronenverlängerungen können aus ästhetischen oder funktionellen Gründen notwendig sein. Wenn eine Karies unter das Zahnfleisch reicht, ist oft eine Kronenverlängerung notwendig, um eine ausreichend breite Zone zwischen Knochen und Kronenrand zu gewährleisten (sog. „biologische Breite“). Dies bedeutet, dass den Zahnfleischfasern eine circa 3 mm breite Zone eingerichtet werden muss, damit es sich entzündungsfrei am Zahn anheften kann. Falls der Kronenrand zu nah an den Kieferknochen heran reicht, kann dies zu dauerhafter Entzündung des Zahnfleisches führen (Verletzung der biologischen Breite).

Kieferkammaufbau

Kieferkammaufbauten werden durchgeführt, um entweder Einziehungen am Kieferknochen, die nach Verlust eines Zahnes entstanden sind, auszugleichen, oder eine solche Einziehung direkt nach dem Zahnverlust zu verhindern. Anschließend kann bei der prothetischen Versorgung das Brückenglied, das den fehlenden Zahn ersetzen soll, so gestaltet werden, dass es in Länge und Form dem natürlichen Zahn gleicht.

Wird ein Implantat zum Ersatz des fehlenden Zahnes geplant, kann ein Kieferkammaufbau das Fundament dafür optimal vorbereiten.

Besonders schonend und minimal-invasiv können solche Eingriffe mit optischen Vergrösserungen durchgeführt werden (z.B. Lupenbrille mit 4-5facher Vergrösserung oder OP Mikroskop mit bis zu 20 facher Vergrösserung).

Die Vorteile des mikrochirurgischen Vorgehens sind:

  • Sanftes, minimalinvasives Verfahren
  • Präzise Operationstechnik
  • Weniger Blutung
  • Maximale Schonung von Zahnfleisch und Gewebe
  • Weniger postoperative Beschwerden
  • Schnellere Wundheilung
  • Weitestgehend schmerzfreie Behandlungsmethode
  • Hohe Erfolgsquote